Achthundert
- r e i n n - a ch t z i g st e Nach t.
Der Polizeipräfekt ließ sich des Jünglings Hans zeigen, und am folgenden Tageließ er es von hundert Mameluken umzingeln, trat mit einem Offiziere hinein undforderte ihn auf, ihm zum Sultan, dem König Zäher Beibars, zu'folgen. „Rechtgerne," antwortete der Jüngling; er schloß seine Wohnung, steckte den Schlüssel einund ging mit dem Polizeipräfekten hinaus. Unterwegs sagte ihm dieser: „Machemich mit deinen Verhältnissen bekannt, und sage mir, wie du zu so unermeßlichenReichthümern gelangt bist, ich werde dir dann vor dem Sultan beistehen." — „Ich bedarfnur Gottes Beistand," erwiderte der Jüngling, „ich will meine ganze Lebensgeschichtedem Sultan selbst mittheilen." Vor dem Sultan angelangt, begann er also:
„Höre, o mächtiger Sultan, als mein Vater in einem Alter von sünfnndsechzigJahren von einer gefährlichen Krankheit befallen ward, sagte er zu meiner Mutter:Mutter Dfaudars! — so nannte er nämlich meine Mutter, welche außer mir keinKind gebar, — wisse, daß ich dem Tode nahe bin (gepriesen sey der, welcher alleinewig lebt!) und aus dieser vergänglichen Welt scheide, um in eine bessere und ewigdauernde hinüberzuwandern. Ich danke Gott dafür, daß er mich bis zu meinem Todegesund und rüstig erhalten und mir stets die Mittel gegeben, dich und meinen Sohn