Achthundert und zweiunduchtzigste Nacht.
uns doch etwas zu trinken/ Seelen lust entfernte sich einen Augenblick und kehrtedann mit zwei Sklavinnen wieder, welche goldene Kannen, silberne Becher, krpstalleneGläser und chinesische Tassen brachten.
„Seelenlust füllte den Becher mit Wein, die Gläser mit allerlei wohlriechendenBlumen und die Tassen mit den ausgesuchtesten trockenen Früchten. Wir waren überdiesen Luxus so erstaunt, daß wir uns auf die Finger bissen und dachten: wachen oderträumen wir? — Hierauf wandte sich der Jüngling nach einer andern Thüre und rief:,O Seligkeit/ Da erschien ein Mädchen wie der Mond, mit leuchtender Stirne, zart-rothen Wangen, einem Blicke, schneidender als das schärfste Schwert, und einem Wuchst,wie die Zweige des Ban; sie war wie eine Braut geschmückt und hatte eine indischeLaute in der Hand. ,Was wünscht mein Herr?^ fragte sie den Jüngling. ,Setze dich/'antwortete er, ,und spiele meinen Gästen etwas vor/ Da fing sie so schön zu spielen
»SM,