Achthundert und fünfundstcbeiizigfte Nacht. ^
nahm ein wenig Wasser aus einem Bächlein, das gerade vor seinen Füßen vorüber- !rieselte, und wusch seine Stirne und Augen. Aber siehe da, er fand sich plötzlich inGedanke» in eine Stadt versetzt, wo alle Leute ohne Bart umherliefeu. Er zogsogleich durch seinen schwarzen Bart alle Blicke auf sich, und nur mit Mühe gelang cs
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einigen Polizcidiencrn, ihn aus der sich um ihn drängenden Volksmasse herauszuzichenund vor den Stadtdircktor zu führen. Dieser ließ ihm sogleich den Bart abscheren,dann bewillkommte er ihn freundlich und fragte ihn, ob er etwa noch unvcrheirathclsey? Der junge Ehemann, durch den Zauber des Taschenspielers die Wirklichkeitvergessend, antwortete: ,Ja, mein Herr/ Der Stadtdirektor sagte ihm hierauf: ,Hierdarf kein heirathsfähiger Mann ledig bleiben; wollt Ihr daher Euch hier aufhalten,so folget meinem Bedienten in das Badquartier, dort findet Ihr ein grünes Badhaus,das von kleinen Kindern besucht wird, daneben ein graues, alten Männern bestimmt,diesem gegenüber ein rothes, in dem sich junge Wittwen baden, neben letzterem einweißes für Jungfrauen, und etwas weiter auswärts ein schwarzes für alte Frauen. Ihrwerdet, da Ihr noch so jung seyd, keine Lust haben, Euch eine Frau aus dem schwarzenBadhause zu wählen, wartet also, je nach Euerm Gcschmacke, bis Sonnenuntergang vor