Achthundert und funfunlistebenzigste Nacht.
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der Thiire des rothen oder des weißen Badhauses, folget dam, dem Mädchen oder derWittwe, die euch am besten gefällt, in ihr Haus, sie muß eure Gattin werden/ Derjunge Mann ließ sich vom Bedienten des Stadtdirekiors vor das weiße Badhaus führen,und sobald der Muadsen auf dem Minare die Gläubigen zum Abendgebete rief, öffnetesich die Thiire des Badhauses und ganze Schaaren von Jungfrauen traten heraus. Dasie indessen verschleiert waren, folgte der junge Mann derjenigen, welche ihn durch ihrenschlanken Wuchs, ihre edle Haltung und großen aus dem Schleier hervorstrahlendenschwarzen Augen am meisten anzog. Doppelt zufrieden mit seiner Wahl war er, alsdas zwölfjährige Mädchen in das Haus des Stadtdirektors ging, dessen Tochter sie war.Dieser ließ sogleich den Khadi rufen und den Ehekontrakt schreiben; dann ließ er einegroße Mahlzeit bereiten, zu der er alle seine Verwandten und Freunde einlud. Abergegen Mitternacht, als die Gäste sich zurückzogen und die Braut sich vor ihrem Bräutigamentschleierte, rief er ganz entzückt: Bei Allah, sie ist noch schöner als meine andere Braut!"
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der nächsten Nacht erzählte sie mitfolgenden Worten weiter:
Tausend und eine Nacht, iv.
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