Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
526
Einzelbild herunterladen
 

HAß Achthundert und nieruiidsicbenziglle Nacht.

bald da-, bald dorthin, um ihre Nahrung auf der Erde zu suchen. Einst trat einHungerjahr ein, die Vögel fanden nirgends mehr Weide, und wußten nicht, wohin sichwenden, um dem Hungertode zu entgehen. Da hörten sie von einem fruchtbaren Landesprechen, wo allein noch Nahrungsmittel im Ueberflusse vorhanden seyn sollten. Daaber dieses gepriesene Land sehr fern lag, so wollten sie die große Reise nicht unter-nehmen, ohne vorher ihrer Sache gewiß zu scpn. Sie beschlossen daher, zuerst einenKundschafter dahin zu senden, und da ich damals noch in meiner vollen Jugendkraftwar, erbot ich mich als Gesandten, und ward auch einstimmig angenommen. Ichmachte mich auf die Reise und nach mehrtägigem ununterbrochenen Fluge befand ichmich eines Abends über einer Stadt, in welcher die Hochzeit eines ihrer reichsten undangesehensten Bewohner gefeiert wurde."

Schehersad setzte die Erzählung des Adlers in der nächsten Nacht folgendermaßenwieder fort:

-MM ^