Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
512
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512 Achthundert und einuiidsicbenzigstr Ilncht.

Lebewohl/ Auf einen Wink von ihr erschien sogleich ein Vogel mit ihrer Tochter undein anderer, welcher sagte: Dein Sohn ist gestorben. ,Dn siebst nun/ sagte dieGenientochter zu Scharahbil, ,daß, was du für ein Feuer und für einen Hunddieltest, Genien waren, deren gewöhnliche Gestalt die eines Vogels ist; ich übergabihnen meine Kinder, weil ich mich nicht selbst mit ihrer Erziehung befassen mochte;was aber meine letzte Handlung betrifft, so wisse, daß der Vizier meines Vaters demKönig Dsu Awan versprochen bat, Ms Alle zu vergiften: du sollst dich gleich davonüberzeugen/ Sie nahm hierauf einige Tropfen Wasser, welche noch auf dem Bodeneines Gefäßes übrig waren, und nöthigte den Vizier, es zu trinken, worauf er imAugenblicke leblos hinstürzte. ,Nun weißt du Alles/ schloß die Genientochter, ,abcrhingegen siehst du mich nie mehr wieder/ Mit diesen Worten verschwand sie. Sch arahbilwäre trostlos über den Verlust seiner Gattin gewesen, wenn nicht seine Tochter, die erBalkis nannte, ihm scbr viel Freude gemacht hätte. Nach ScharahbilS Tode bestieg sieden Tbron, jedoch erst, nachdem sie ihren Vetter, den ein Theil des Volks zum Königerwählte, aus dem Wege geräumt hatte. Sie stellte sich nämlich, als liebte sie ihnund willigte ein, ihn zu heirathen, aber in der Hochzcituacht gab sie ihm so viel Wein

zu trinken, bis er das Bewußtsepn verlor, dann fiel sie über ihn her und ermordclcihn. Seitdem sie indessen im unbestrittenen Besitze des Thrones ist," fuhr der Wiedehopffort,regiert sic mit vieler Einsicht und Billigkeit. Sie hält jede Woche einmal