Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
459
Einzelbild herunterladen
 

Achthundert und stebenundfünfzigste Nacht.

der blauen Königin zugetragen. Sobald Jene als Gefangene der blauen Königingebracht wurde, sagte diese:Webe dir, d» kübne Dirne, mit welchem Recht eignest dudir de» schönste» Jüngling aufErden zu, und verwüstest »m seinetwillen ganze Königreiche!Bei Gott, wenn ich dich nicht um seinetwillen schonte, du wärest schon unter den Todten,doch soll dir das Leben in meiner Hauptstadt nicht allzusüß werden." Sie befahl danneinigen Genien, Turas» zu fesseln und in die weiße Stadt zu bringen, wohin sic auchgleich folgte. In ihrer Heimath angelangt, begab sich die blaue Königin sogleich in's

sWWMs

MW

ML

Bad, daun setzte sie sich im höchsten Glanze, von ihren Töchtern und den Großen des^ Reichs umgeben, aus ihren goldenen Thron, und ließ die Königin Turasa in Kettenvor sich fübrcn. Turasa beugte einen Augenblick vor Scham den Kopf zur Erde, denn^ es war die erste Niederlage, die sic in ihrem Leben erlitten, dann hob sic ibn aber stolz! zur blauen Königin empor und sagte:Wahrhaft große Könige sind großmüthig nach^ dem Krieg, übrigens kannst du dich nicht rühmen, mich besiegt zu haben, du hast mich! Plötzlich mit zahlreichen Schaarcn überfallen, verdankst also deinen Sieg weder deiner