WM
Achthundert und fünsnndfnnszigste Nacht.
Ach blieb nun drei Tage bei diesem Jüngling und ward von ihm mit der größtenFreundlichkeit und Aufmerksamkeit bewirthet. Am vierten Tage trat ein alter Man»von ehrwürdigem Aussehen zu uns herein; der Jüngling bewillkommte ihn herzlich undsagte zu ihm: „Ich habe dich schon lange erwartet, Mäher, deine Maaren liegenlängst bereit, wo bleibst du denn so lange?" — „Unser ganzes Land," antworteteMäher, „ist so sehr mit Kriegern angcfüllt, daß man nicht ohne Gefahr und nur aufUmwegen durchkommcn kann; der König An an unternimmt nämlich einen Feldzug mit! vielen Verbündeten gegen die Königin Turasa, welche seinen Sohn Tarad nicht eher! ansliefern will, bis sie ihren Geliebten, einen gewissen Ali, Sohn Farha's, wieder-gefunden." — „Wenn dem so ist," sagte der Hausherr, „so reise schnell zur KöniginTurasa mit diesem Jünglinge, der kein Anderer als Ali ist, vielleicht triffst du nochzeitig genug mit ihm ein, um den Krieg zu verhindern, der um seinetwillen auszubrechendroht." — „Morgen früh," versetzte Mäher, „will ich mich mit ihm auf den Wegi machen."