Achthundert und zweiundsiiilfzigste U„cht.
Eine von ihnen nahm mich auf ihre Schultern und die Andere flog hinter uns her, um,„,s zu bewachen, bis wir glücklich in Murdjana's Schloß aulangten. Aber kaum
hatten wir »ns auf einem Divane niedergelassen, als schon die alte Feirusadj erschien,und de» Mädchen sagte: „Wisset, daß, nachdem Dsauharaund Sumurda noch einige
Zeit mit einander gefochten hatten, gelang es mir, mitHülfe einiger Sklavinnen,sie zu trennenund de» Frieden wieder hcrzustellen. Als sie aber dann nach der getroffenen Uebereinkunftsich die Eine zur Rechten und die Andere zur Linken Ali's setzen wollten und ihn nichtmehr fanden, so dachten sie wohl, er sey von euch entführt worden, und wollten sogleichmit ihren Kriegerschaaren euch hier überfallen. Mit vieler Mühe gelang es mir, sie zubewegen, zuerst mich hierherzuseuden, um Ali von euch zurückzufordern, und erst, wennihr mir ihn verweigert, euch den Krieg zu erklären." Als Feirusadj so gesprochenhatte, erhoben sich Murdjana und Jakuta und sagten wie mit einer Zunge: „Beidem erhabenen Gott, lieber sterben wir, als daß wir diesen Jüngling unfern Schwesternausliefern, und wärest du uns nicht von Jugend an so theuer, so würden wir dich alsÜberbringerin einer so kühnen Botschaft umbringen; doch kehre zurück und sage unser»Schwestern, das Schwert möge zwischen uns entscheiden." Feirusadj entschuldigte sich
Tausend und eine Nacht. IV.
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