Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
392
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Z92 Achthundert und »cununddreißigste Nacht.

Rechts antwortete Tud, Indessen gebührt dem Fremdling Schutz und Beistand; Zäherist übrigens ganz unschuldig, dazu thu' ich weiter nichts, als den Befehl meiner HerrinFarha vollziehen, mir ist indessen selbst lieb, wenn ihr den Frieden zwischen uns nacheuerm Gutdünken Herstellen wollt, aber ich frage euch Alle, bei dem Siegel Salomo's,der Sohn Davids (Friede sey mit ihm), ist Einer unter euch, der seinen Gast dessenFeind ausliefern würdet Sämmtliche Genien antworteten: ,Ncin, das würden wirnicht thun; aber sollen wir wegen eines hergelaufene» Menschen uns noch längerbekriegen?^ ,Es ist wahr/ sagte Abu Tawaif, ,der Mensch hat viel Unheil unteruns gestiftet, da aber sein bitterster Feind sein Leben nicht anzutasten wagte, so wärees doppelt Unrecht, wenn wir ihn tödteten; bringt mir ihn einmal her!' Bei diesenWorten sprang ein Genius aus der Luft aus mich los und trug mich vor Abu Tawaif.

,Weißt du/- sagte er mir, ,daß ein ganzes Heer Genien um deinetwillen aufgeriebenworden ist? Sage mir einmal, wie du es wagen konntest, dir eine Gattin zu wählen, umdie so viele Könige und Genien vergebens warben?' Als ich ibm hierauf meine ganzeGeschichte von meinem Traume bis zu meinem Spaziergange mit dem Mönch erzählte,sagte er: ,Jch beschwöre euch, Tud und Schulahck, macht euerm Kampfe ein Ende