Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

WLM

und

sünsun - zwanzigste Nacht.

Eo fuhr Abd Arrahman fort, seinen Sohn zu warnen und ihm allerleiVerse und Anekdoten von lasterhaften Frauen zu erzählen, bis er in eine Trennungvon Halima willigte und seinem Vater erlaubte, eine andere Frau für ihn zu! werben. Letzterer ließ sogleich Halima und ihre Sklavin in ein abgelegenes Hausbringen und gestattete nur einem Schwarzen den Zugang zu ihnen, um sie mit dennöthigcn Lebensbedürfnissen zu versehen. Für seinen Sohn aber ließ er um die Tochterdes Scheich El Islam werben, welche das schönste Mädche'n ihrer Zeit war und welcheihm auch seines Ansehens und seiner Reichthümer willen nicht versagt ward.

Der Ehe-Contract wurde bald geschrieben und große Festlichkeiten wurden veranstaltet.Mehrere Tage nach einander ward eine große Mahlzeit zubereitet, zu der zuerst dieGeistlichen, dann die übrigen Gelehrten und Staatsmänner, dann die Kaufleute undzuletzt die Armen geladen waren. Unter den Letztern bemerkte Zeitmond plötzlich seinenFreund Abid in einem höchst ärmlichen Aufzug. Er hatte sich nämlich auf die Reise»ach Egypten gemacht, sobald er nach Hause kam, seine Hauöthüre offen, seinen Schatzgeleert fand und seine Frau nirgends zu sehen war. Um indessen kein Aufsehen zumachen und seinen Feinden keine Schadenfreude zu verursachen, sagte er zu dem obersten

Tausend und eine Nacht. IV.

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