Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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und

Achthundert

- r e iu n - z w a nz igst e Nacht.

Abids Gattin sagte weiter zu Zcitmond:Wenn mein Gatte dich wiedereinladet, so danke ihm und sage, du möchtest ihn nicht länger von seinem Haremtrennen, du müßtest gewiß auf diese Weise ihm und seinem Harem zur Last werden;will er häufig in deiner Gesellschaft seyn, so micthe er dir eine Wohnung in seinerNähe, damit du zu jeder Stunde in der Nacht noch in dein Haus gehen könnest.Ueberbringt mir dann mein Gatte," fuhr die Frau fort:deine Antwort, so ratheich ihm, unserm Nachbar aufzukündigen und seine Wohnung dir einzuräumen, undbist du einmal unser Nachbar, so wird mir Gott schon ferner beistehen." Nachdieser Unterredung küßten und umarmten sie sich, bis der Tag heranbrach, dannentfernte sich die Frau und die Sklavin weckte Abid, welcher sich freute, alsZeitmond ihm sagte, er scy diese Nacht nicht von Schnacken beunruhigt worden.Als des Abends Abid wieder zu Zeitmond kam, um ihn abzuholen, sagte dieser,was Abids Gattin ihm gerathen, und Abid bat ihn, nur diese Nacht noch bei ihmzuzubringen, morgen wolle er ihm eine Wohnung in seiner Nähe miethen. DieseNacht verging wieder, wie die vorige, Abid lag wie eine Leiche hingestreckt, währenddessen Gattin mit Zeitmond sich auf's zärtlichste unterhielt. Am folgenden Morgen

Tausend und eine Nacht. IV.

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