Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
320
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I

! ZHO Achthundert und zwanzigste Aacht.

sagte er zu Zeitmond:Ich will sogleich nach Hause geben und meine Frau umAuskunft über den sonderbaren Zug der Mädchen bitten; bleibe du einstweilen hier inmeinem Laden, bis ich wiederkehre." Nach einer Weile kam der Barbier wieder zuZeitmond und sagte ihm:Meine Frau läßt dich grüßen und bittet dich, selbst zu ihrzu kommen; sie wird Alles aufbieten, um dir in deinem Anliegen behülflich zu scpn." !Zeitmond ging mit dem Barbier und ward von dessen Gattin sehr freundlich ans-!genommen. Er schenkte ihr wieder hundert Dinare und bat sie, ihm zu sagen, wer dieschöne Dame war, welche binter den vielen Sklavinnen ritt, und was überhaupt dieserganze Zug bedeute. Da sagte sie:Wisse, mein Sohn, der König von Indien hatdem Sultan von Baßra eine so außerordentlich schöne Perle geschenkt, daß dieser sogleichalle Juweliere aus der Stadt kommen ließ und sie fragte, wer diese Perle durchlöchert«wollte, ohne sie im mindesten zu beschädigen. ,Wcr dies vermag/ sagte der Sultan,,der darf wünschen, was er will, es soll ihm nichts versagt werden; wer aber etwasdaran verletzt soll getödtet werden/

Kein einziger Juwelier wagte es, diese Arbeit unter solchen Bedingungen z»übernehmen; sie sagten daher dem Sultan: ,So sicher ist Niemand in seiner Arbeit,als unser Vorgesetzter Abid; der allein kann ohne Gefahr eine solche Perle durchlöcherii/!Der Sultan ließ Abid rufen und übergab ihm die Perle, und als er sie unbeschädigtwiedcrbrachte, sagte ihm der Sultan: ,Nun, welchen Lohn erbittest du dir?^ .Ich

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