Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

und

-reizehnie Nacht.

(Einige Zeit nachher ward der König sehr krank; da ließ er die Großen des Reichsversammeln und sagte:Ich bin dem Tode nahe und wünsche daher, daß ihr bei meinemLeben noch einen andern König wählet, damit ich ruhig sterbe." Sie sagten einstimmig:Wir wählen Hasan, deinen Schwiegersohn!"Wenn ihr das von Herzen undnicht bloß mir zu Gefallen sagt," fuhr der König fort,so erklärt es morgen imBeiseyn alter Emire, des Großkhadi's und der Häupter der Truppen, und huldiget ihmin meiner Gegenwart." Am folgenden Tage thaten sie, was der König verlangte;dieser ließ Hasan rufen und cröffncte ihm, daß er zum Sultan gewählt worden.Hasan wollte, so lange sein Vater lebte, nicht König werden; als aber Ali sichweigerte, die Regierung zu übernehmen, verbeugte er sich vor dem König, und dieserließ ihm huldigen, trat ihm in einem Abdankungsschreiben die Regierung ab undließ ihn auf den königlichen Thron sitzen. Drei Tage nach dieser Huldigungs-Ceremoniewar der König dem Tode nahe; er ließ Hasan zu sich rufen, ermahnte ihn, nach demWillen Gottes zu herrschen, empfahl ihm seine Tochter und starb. Ali zog ihm dasTodtengewand an, ließ ihn.cheerdigen und vierzig Tage für ihn den Koran lesen. Nachdieser Trauerzeit lebte Hasan höchst glücklich als ein milder und einsichtsvoller Regent.