290 Achthundert und zwölfte lischt.
angenehm. Bald hörte der König von ihm und ließ ihn zu sich rufen. Ali ging i„'sSchloß, nahm vier goldene Schüsseln voll mit allerlei Edelsteinen mit und bot sicdem König zum Geschenk an. Als der König diese Juwelen von unschätzbaremWerthe sah, nahm er sie an, zeigte sie den Großen des Reichs und sagte: „Wie mancheKönige haben schon um die Hand meiner Tochter geworben: hat je einer mich sobeschenkt? Darum habe ich beschlossen, diesem Kaufmanne meine Tochter zu gebe»; wassagt ihr dazu?" Die Nathshcrren sagten: „Thue, was dir gut dünkt!" Der König gabdie Schüsseln einem Verschnittenen und ging damit zu seiner Frau, erzählte ihr, was ervon Ali wußte, und erklärte ihr, daß er wünsche, seine Tochter mit ihm zu vermählen.
Da die Königin sich gern in den Willen ihres Gatten fügte, ließ er am folgende»Morgen Ali und alle Kauflcute von Bagdad vor sich kommen; auch der Khadi wurdegerufen und beauftragt, den Ehe-Contract zwischen der Prinzessin und Ali zu schreiben.Ali erhob sich aber und sagte: „Verzeihe, o König der Zeit, ich verdiene als Kaufmannnicht, des Königs Schwiegersohn zu werden." Der König warf ihm aber das Ehren-kleid eines Vizicrs um, mit den Worten: „Ich ernenne dich zugleich zu meinem Vizier."Da sagte Ali: „Höre nur rin Wort von mir; wenn du doch deine Tochter vermählenwillst, so gib sie lieber meinem Sohne, der vierzehn Jahre alt ist." Der Königerwiderte: „Laß ihn sogleich holen!" Ali schickte Jemanden nach seinem Sohne, undals er erschien, verbeugte er sich vor dem König und blieb' bescheiden stehen. Der König
> «"'f
L»/,,
ML !