Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achihundert «nd dritte Nacht

§)er König ließ nun die Thore der Stadt wieder öffnen und sendete überall Bolenumher und theiltc viele Geschenke aus. Alle Emire und Fürsten kamen aus denentlegensten Provinzen, um dem König zu seinem Sieg und zur glückliche» Rückkehr seinesSohnes Dsanschah Glück zu wünschen und ihnen allerlei Geschenke darzubringen. Balddarauf ließ der König Sch emsiahs Hochzcitsfeier noch einmal begehen, die Stadtwurde beleuchtet und mit den herrlichsten bunten Stoffen ausgeschmückt. Sch emsiahbat dann den König Tiphanus, er möchte dem König Kefid seine Freiheit schenkenund ihn in sein Land zurückkehren lassen, denn sobald er wieder etwas Böses thunwollte, würde sie ihn durch einen ihrer Genien aufgreifen lassen. Der König sagte:»Dein Wille geschehe," und befahl dem Genius Schamauel, der Kefid eingesperrthatte, ihn aus dem Gefängnisse zu holen und zu ihm zu führen. Schamauel brachteKefid gefesselt vor den König Tiphanus. Aber dieser ließ ihm die Fesseln abiichme»,setzte ihn auf ein hinkendes Pferd und sagte ihm:Die Königin Schemsiah hat michgebeten, dich zu begnadigen: du kannst in dein Land zurückkehren; unternimmst du aberwieder etwas Schlechtes, so sendet sie einen ihrer Genien, der dich wieder hierherbringt." Der König Kefid reiste hierauf allein mit betrübtem Herzen im schlechtestenZustand in seine Heimath zurück, und Dsanschah lebte mit Schemsiah bei seinemVater in den glücklichsten Verhältnissen.