Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
225
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Siebenhundert und viernndneunzigste Nacht. 225

Worte gesagt batte, flog sie davon und kehrte zu den Ihrigen zurück. Df ansch ahward fast wahnsinnig, als er sie verschwinden sab, und siel ohnmächtig zu Boden.

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Seine Leute benachrichtigten seinen Vater von dem, was vorgefallen; er eiltein's Schloß und fand seinen Sohn noch immer ohnmächtig über de» plötzlichen Verlustseiner Geliebten; er bespritzte ibn mit Noscnwafser, bis er wieder zu sich kam; dann fragteer ihn: ,Wie konnte deine Gattin von der Terrasse entfliehen?' Der Prinz antwortete:,Wisse, mein Vater, Schemsiab war eine Genientochter, aus Liebe zu ihr nahm ichihr das Kleid weg, mit welchem sie fliegen konnte, und verbarg es in eine Säule, dieich in den Grund versenkte; sie aber grub die Grundlage des HauseS auf, nahm dasKleid, flog davon und lud mich ei», ihr in die Diamanten-Citadellc zu folgen? Dasagte der König: .Betrübe dich nicht, mein Sohn, ich will alle Reisenden und Kaufleuteversammeln und mich erkundigen, wo diese Ciiadelle liegt; dann ziehen wir bin, undmit Gottes Hülfe werden ihre Verwandten sie dir znrückgebcn.' Der König ließhierauf sogleich seine vier Viziere rufen und befahl ihnen, alle Kaufleutc und Reisendender Stadt zu versammeln und sie nach der Diamantcn-Citadclle zu fragen, und Dem, derweiß, wo sie liegt, tausend Dinare zu geben. Die Viziere tbaten, wie ihnen der Königbefohlen, aber Niemand wußte etwas von dieser Citadelle; sie kehrten daher bestürzt zumKönig zurück und berichteten es ihnu Dieser ließ nun, um seinen Sohn zu zerstreuen,

Tausend und eine Nackt. !V.

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