Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
210
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2^0 ' Siebenhundert und neunzigste Nacht.

! dem Springbrunnen war ein großer Saal mit einem Throne aus Rubin mit Perle» und! Edelsteinen verziert, und über dem Throne war ein Zelt von grüner Seide aufgcschlagen! mit allerlei Juwelen durchwirkt; das Zelt war fünfzig Ellen groß, und dessen Boden! mit einem Teppiche bedeckt, der unserm Herrn Salomo gehörte. Hinter dem Schlossewar ein Garten mit vielen Bächen und Fruchtbäumen, und ein Blumenbeet von Rosen,

I Jasminen, Nelken, Lilien, Narzissen, Veilchen, Anemonen und andern wohlriechenden! Blumen, die ein leiser Zephyr sanft umherschaukelte. Dsanschah ging lange in diesemGarten umher, der unbeschreiblich viele Merkwürdigkeiten enthielt; dann bewunderte erwieder den schönen Teich, dessen Boden aus den kostbarsten Edelsteinen zusammen-gesetzt war.

Nachdem Dsanschah alle Wunder des Gartens und Springbrunnens angestaunthatte, ging er in's Zelt, das neben dem Springbrunnen aufgeschlagen war, bestieg denThron, der darin stand, und schlief eine Weile. Als er erwachte, ging er wieder zum^ Zelte hinaus und setzte sich vor die Thür, um noch einmal dieses schöne Schloß zubewundern.' Auf einmal kamen drei Vögel in der Gestalt von Tauben, aber so großwie Adler, herbeigeflogen, ließen sich »eben dem Teiche nieder und spielten und scherzten ^

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' (rillige der folgende» Nächte hoben Achnlichkeit mit denen ans der Geschichte Hassans ans Vaßra, konntenaber de» ZnsainmcnhangS willen nickt ausgelassen werden.