Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
203
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Siebenhundert und achtundachtzigste flacht

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fragte: ,Jst das Land / von dem die Karavanen sprechen, sehr weit von hier 2' DerJude antwortete: ,Die Karavancnführer sagen, dieses Land scp zwei Jahre und dreiMonate weit von hier entfernt/ Dsan schah fragte dann: .Wann wird wohl wiedereine solche Karavane kommen?^ Der Jude antwortete: ,Das nächste Jahr/

»Dsanschah weinte heftig bei diesen Worten über seine lange Trennung von seinenEller», über Alles, was er auf der Ncise leiden mußte, und über den Verlust seinerMameluken. Der Jude sagte «hm aber: ,Weine nicht, Jüngling; bleibe bei uns, bisdie Karavane kommt, dann schicken wir dich mit ihr in deine Heimath zurück/ Dsanschahblieb nun zwei Monate lang bei dem Juden und ging scdcn Tag aus, um die Stadtzu sehen. Als er eines Tages nach seiner Gewohnheit ans der Straße war und sichrechts und links umsah, hörte er, wie ein Mann ausrief: ,Wcr will tausend Dinarenehmen und ein wunderschönes Mädchen, und von Morgens bis Mittags eine Arbeitverrichtend Der Mann rief lange so und Niemand antwortete. Dsanschah dachte:Das muß zwar keine leichte und gefahrlose Arbeit scyn, die man mit tausend Dinarenund einem schönen Mädchen bezahlen will; indessen will ich mich doch melden. Er gingzum Ausrufer und sagte: -Ich will diese Arbeit verrichten/ Der Ausrufer nahm ihnbei der Hand und sagte: ,Komm mit in die Wohnung Dessen, bei dem die Arbeit