Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
169
Einzelbild herunterladen
 

Siebenhundert und achtundfiebenzigste Nacht.

Geschöpfe anstaunend, bis er an eine Insel kam, die dem Paradiese glich. Da stieg eran's Land und bewunderte dessen Schönheit. Der Boden war Safran, die SteineRubin und andre edle Metalle, das Holz war lauter Jasmin und Aloe, und es wuchsennichts als Rosen, Nelken, Lilien, Veilchen und andere wohlriechende Blumen auf derErde. Schöne Vögel von allerlei Farben sangen fröhlich auf den Zweigen der Bäume,zwischen denen klare Bäche rieselten; allerlei niedliche Thiere weideten friedlich umher;der Taube Liebesgesang erfreute das Herz, und die Nachtigall antwortete ihr mit zärtlicherStimme; die ganze Insel verkündete laut den Herrn des Ostens und Westens, denNiemand erreicht und vor dessen Bestimmung Niemand entfliehen kann. (Gepriesen seper, der erhabene Gott!) Bulukia merkte bei diesem Anblick, daß er einen andern Wegeingeschlagen, als den, welchen ihn Afan auf der Hinreise geführt."

Scheherfad erzählte mit Tarnlicha's Worten in der nächsten Nacht weiter:

l

Tausend und eine Nach». IV.

22