Siebenhundert und »rcrundflcbcnzigfle Nacht.
wieder nach Hause, und die Mutter pflegte Haseb bei sich im Hause, bis er das Altervon fünf Jahren erreicht hatte; dann schickte sie ihn in eine Schule, und nach mehrerenJahren ließ sie ihn ein Handwerk lernen, aber er lernte gar nichts und wollte garnicht arbeiten, so daß er seiner Mutter viel Kummer machte. Man rieth ihr dann,ihn zu verhcirathen, weil er durch die Ehe doch zur Arbeit gezwungen würde, und siewarb um eine Gattin für ihn. Nachdem er einige Zeit verheirathet war, sagten seineNachbarn, welche Holzhauer waren, zu seiner Mutter: „Kaufe deinem Sohne einenEsel und Strick und ein Beil, wir wollen ihn dann mit uns in den Wald nehmen,und was wir für das Holz lösen, werden wir, wenn er mit uns arbeitet, untereinandertheilcn, so daß ihr davon leben könnt." Hasebs Mutter freute sich sehr mit demAnerbieten ihrer Nachbarn und kaufte ihrem Sohne einen Esel, ein Beil und einenStrick, und schickte ihn mit den Holzhauern in's Gebirge. Diese halfen ihm schneidenund aufladen; kehrten mit ihm zur Stadt zurück, verkauften das Holz und ernährtenihre Familien damit.
Sie setzten diese Lebensweise lange fort, bis sie eines TageS, als sie im Gebirgewaren, ein starker Regen überfiel, da flüchteten sie sich in eine Höhle, um sich vor demRegen zu schützen. Haseb ließ in der Höhle zufällig sein Beil auf den Boden fallen,da merkte er, daß der Boden hohl war; er grub eine Weile nach und fand eine rundePlatte mit einem Ringe. Bei dieser Entdeckung freute er sich sehr und rief seine
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