Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

MM

Siebenhundert

" ''W

ME-> .

!i>"M ^

dreiundsiebenzigste Nacht.

s

Aunus antwortete dem jungen Manne:Ich will diese Sklavin hier Verkaufen!" ^

Und um welchen Preis?" fragte dieser.Um die Summe, die ich brauche, !

um meine Schulden zu bezahlen und meine Lage zu verbessern."Ich gebe dir -

^ drcißigtausend Drachmen."Das genügt nicht, biete mehr!" -Meinetwegen f

vierzigtausend Drachmen!"So viej brauche ich gerade, um meine Schulden zubezahlen, ich bliebe dann mit leeren Händen."Nun, so nehme ich sie für ^

! fünfzigtansend Drachmen, schenke dir noch ein Kleid und gebe dir Thcil an meiiicm !

Geschäfte, so lange ich lebe."So sey sie dir verkauft!" Der Reiter fragte dann: ;

ff

ob er sie gleich mitnehmen dürfe und ihm erst morgen das Geld geben, oder ob er ^sie so lange noch behalten wolle. Junus, vom Weine berauscht, schämte sich, gegen i

den Reiter Mißtrauen zu zeigen, und sagte:Ich traue dir, nimm sie nur gleich mit, '

Gott segne dich durch sie!" Der Reiter sagte einem seiner Diener:Nimm sie vor !dir auf dein Pferd!" Dann nahm er Abschied von Junus und ritt weg. Nach !

einigen Stunden sah erst Junus seinen Leichtsinn ein und er bereute cs, die Sklavin ^

einem Manne gegeben zu haben, den er gar nicht kannte und zu dem er gar nicht >zu gelangen wußte. Am folgenden Morgen, als die Karavane nach dem Morgen- !

gebete in die Stadt zog, hatte er Lust, ihr zu folgen, denn die Sonne war sehr !