Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
144
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Siebenhundert und einundstcbenzigjle Nacht.

dem Statthalter Chuseima und sage: du habest ihm einen wohlgemeinten Rath zugeben, und wenn er fragt: Was? sage ihm, sobald du allein mit ihm bist: Belohnstdu so mit Kerker und Fesseln Den, welcher die Leiden der Edlen mildert?" Die Sklavinthat, wie ihr befohlen worden, und sobald Chuseima ihre Worte hörte, rief er mitlauter Stimme: »Wehe mir! so kam jenes Geld von ihm?"Allerdings," erwidertedie Sklavin. Chuseima ließ sogleich die angesehensten Einwohner der Stadt zu sichrufen und ritt mit ihnen bis vor die Thüre des Gefängnisses, trat dann mit seinemGefolge hinein und fand Akrama ganz entstellt von Schmerz und Gram, und beschämtden Kopf zur Erde beugend. Er fiel über ihn her, küßte sein Haupt und sagte:DeineHandlungen waren edel, und ich habe dich schlecht dafür belohnt."Gott verzeihedir und mir!" erwiderte Akrama. Chuseima nahm ihm dann selbst die Fesseln abund wollte fie sich selbst anlcgen lassen, damit er nun erfahre, was er seinem Woblthäterangethan.

Hier unterbrach Schehersad diese Erzählung, setzte sie aber i» der nächstenNacht also wieder fort: