Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Siebenhundert und zineiundsiebenzigste Nacht.

Äkrama beschwor jedoch Chuseima bei Gott, dies zu unterlassen, und so gingensic denn Alle zusammen in des Letzter« Wohnung; auch Akrama, der sich entfernen wollte,ward von Chuseima genöthigt, mit in's Haus zu kommen. Als Akrama ihn fragte,was er von ibm wolle, sagte er:Ich will dich in einen bessern Stand setzen, denn ichschäme mich vor deiner Gattin noch mehr, als vor dir selbst." Er führte ihn hierausin's Bad, wo er ihn selbst bediente, schenkte ihm ein kostbares Kleid und viel Geld, undbegleitete ihn in sein Haus.

Als Chuseima in Akrama's Hause war, bat er ihn, ihm zu erlauben, sich beiseiner Frau zu entschuldigen, und als dieses geschehen war, bat er ihn, mit ihm zumChalifcn zu reisen, der damals in Syrien sich aufhielt. Als sie vor dem Palaste desChalifen anlangten und der Pförtner Chuseima meldete, sagte der Chalif:DerStatthalter von Mesopotamien kommt ohne Befehl hierher, da muß wohl etwas Außer-ordentliches sich ereignet haben." Er ließ ihn daher schnell hercintrctcn und fragte ihn,noch ehe er grüßte:Was bringst du?" Chuseima antwortete:Nur Gutes, o Fürstder Gläubigen; ich habe endlich den Heilenden des Unglücks der Edlen gefunden, undda ich wußte, wie sehr du wünschtest, ihn kennen zu lernen, wollte ich dich mit dessen

Tausend und eine Nacht. IV.

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