Siebenhundert und einuiidstebriizigste Nacht.
keine Freunde und keine Bekannten zu Hülfe gekommen?" Er wartete dann, bis esdunkel war, nahm vierhundert Dinare und legte sie in einen Beutel, ließ sich seinMaulthier satteln und nahm nur einen Diener mit, der das Geld trug, und ritt bisvor die Thüre von Chuseima's Haus. Hier nahm er dem Diener den Beutel ab,schickte ibn weg und stieß die Tbür auf. Als Chuseima herauskam, gab ihm Akramaden Beutel und sagte: „Verbessere damit deine Lage!" Chuseima fand den Beutelso schwer, daß er ihn fallen ließ; er ergriff dann de» Zaum von Akrama's Maulthierund sagte: „Wer bist du? Ich will es wissen, damit ich mein Leben für dich opfere!"Akrama antwortete: „Ich werde dir es jetzt nicht sagen: wollte ich von dir gekanntseyn, so wäre ich nicht zu dieser Stunde gekommen." Aber Chuseima entgegnete:„Wenn du mir nicht sagst, wer du bist, so nehme ich dein Geld nicht an." Da sagteAkrama: „Ich bin ein Mann, der gern das Unglück der Edlen mildert, mehr sageich dir nicht," und lief schnell fort. Cbuseima ging mit dem Beutel zu seiner Frauund sagte ihr: „Freue dich, Gott hat uns geholfen, wen» dieser Beutel voll Geld ist;zünde einmal Licht an!" Aber die Frau sagte: „Wir haben kein Licht im Hause." Undso mußte er mit Ungeduld den Morgen erwarten. — Akrama aber, als er wieder nach
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