Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
136
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Siebenhundert und neunund sechzigste dlacht.

eine entfernte Insel. Sobald er dort anlangte, wusch er sich im Meere und betete; dasah er verschiedenartige Gestalten aus dem Meere steigen, die mit ihm beteten. Nachvollendetem Gebete ging er auf einen Baum zu und sättigte sich an dessen Früchten.Dann fand er auch eine Wasserqnelle, an welcher er seinen Durst löschen konnte, wofürer Gott dankte. So lebte er drei Tage lang, und so oft er betete, beteten Gestalten,die dem Meere entstiegen, mit ihm. Am vierten Tage hörte er eine Stimme, die ihmzurief:O frommer Mann, der seinen Herrn verehrt und den Willen seines Vatersachtet, betrübe dich nicht! Gott wird dir Alles wieder ersetzen, was du verloren hast;auf dieser Insel sind unermeßliche Schätze verborgen, die dir der Herr schenken will,und durch dich soll diese Insel angebaut und bewohnt werden, ich werde viele Schiffezu dir hierher senden, sey gütig gegen die Leute, die darauf sind, und lade sie ein, beidir zu bleiben, Gott wird ihre Herzen dir zuneigen." Der Mann fand bald die Schätze,die ihm Gott versprochen hatte, bald kamen auch mehrere Schiffe auf die Insel, und daer sehr wohlthätig und zuvorkommend gegen die Leute war und sich sehr angelegentlichnach den Armen und Bedürftigen erkundigte und sie unterstützte, so kamen immer mehrAuswanderer herbei von allen Ländern her, und nach kaum zehn Jahren war die ganzeInsel angebaut und hatte eine sehr ansehnliche Bevölkerung, die den frommen Judenzum König erwählte. Der neue König wurde bald allenthalben wegen seiner außer-ordentlichen Wohlthätigkeit berühmt, so daß sein ältester Sohn, den ein guter Mannausgenommen hatte und sehr sorgfältig ausbilden und erziehen ließ, auch von ihm hörte,