und
Siebenhundert
sieb enundsechzigste Nacht.
Der Einsiedler war sehr erstaunt über diese Anrede sowohl, als über das Talent,das der König in der Ausübung seines Amtes entwickelte. Nachdem er mit vielerWeisheit alle ihm vorgetragcnen Streitsachen geschlichtet hatte, erhob er sich, faßteden Einsiedler bei der Hand und führte ihn in's Innere des Schlosses durch ein Thor,vor welchem ein schwarzer Sklave in kriegerischer Rüstung mit Bogen, Panzer undSchwert bewaffnet saß. Er stand auf, als er de» König sah, hörte seine Befehle anund öffnete das Thor.
Der König führte mich dann weiter — so erzählt der Einsiedler — bis wir aneine andere Thüre kamen, die er selbst öffnete; wir befanden uns jetzt in einem alten,zerfallenen Gebäude und traten in ein Gemach, das nur einige Dattelbanmblätter, einWaschbecken und einen Teppich enthielt. Sobald der König in diesem Zimmer war,warf er sein königliches Gewand von sich, zog ein grobes Oberkleid von weißerWolle an und bedeckte seinen Kopf mit einer Filzmütze; dann setzte er sich, hieß michauch sitzen und rief seine Gattin. Als diese erschien und fragte, was er befehle, sagteer: „Weißt du, wer heute unser Gast ist?" — „Ja wohl," antwortete sie: „der Wolkenmann."Er sagte dann: „Nun kannst du wieder gehen, du hast nichts bei ihm zu thun." Die