Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
125
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Siebenhundert und sechsundsechzigste Nacht.

Wolke zu seiner Verfügung, die ibm überall hin folgte und ihn mit Wasser versah,sowobl zum Waschen, als zum Trinken. Eines TagcS ließ er sich aber im Dienste deS

Herrn eine Nachlässigkeit zu Schulden kommen; da entzog ihm Gott seine Wolke underhörte sein Gebet nicht mehr. Der Einsiedler ward sehr bestürzt, bereute sein Vergehenund entbrannte vor Sehnsucht nach der Stunde, wo ihm Gott seine Huld wieder schenkenwürde. Als er eines Nachts mit diesem Wunsche beschäftigt einschlief, wurde ihm imTraume gesagt:Wünschest du, daß dir Gott deine Wolke wicdergebe, so gehe zu demKönig N. N. und bitte ihn, daß er für dich bete, denn nur durch den Segen seinesGebetes wird sie dir Gott wieder gewähren."

Der Einsiedler machte sich am folgenden Morgen auf die Reise nach dem Lande,das ihm in Traume angegeben worden, und erkundigte sich nach dem Palaste des Königs.Als man i>n dahin führte, sah er einen Jüngling auf einem hohe» Stuhle vor derThüre sitzen, der ihn fragte, was er wolle? Der Einsiedler antwortete:Mir ist ein