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4 (1841)
Entstehung
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Siebenhundert und fünfnndsechzigste Nacht.

Äls der fromme Mann den Boden erreichte, dankte er Gott, der ihn für seinVertrauen so reichlich belohnt, und ging mit leerer Hand zu seiner Gattin. Sie fragteihn, warum er so lange ausgeblieben und was er mit der mitgenommenen Arbeitangefangen? Er erzählte ihr, was ihm für eine Versuchung zugestoßen und wie ihnGott auf eine wunderbare Weise gerettet.

Die Frau sagte hierauf:Da unsere Nachbarn wissen, daß wir jeden Tag fastenund Abends Feuer machen, um unser Abendessen zu kochen, so wollen wir in GottesNamen auch diesen Abend Feuer anzünden, um ihnen unsre Armuth zu verbergen; wiraber wollen auch diese Nacht noch fortfasten. Sie ging dann und machte ein großesFeuer, um die Nachbarn zu täuschen; dann wusch sie sich und betete mit ihrem Mannedas Nachtgebet. Auf einmal kam eine ihrer Nachbarinnen, um Feuer bei ihr zu holen.Die Jüdin sagte ihr, sie möchte nur an den Ofen gehen. Als die Nachbarin aber anden Ofen trat, rief sie der Jüdin, sie möchte doch schnell ihr Brod aus dem Ofennehmen, ehe es verbrenne. Die Jüdin sagte zu ihrem Manne:Hast du gehört, wasdiese Frau sagte?" Er erwiderte:Geh einmal und sieh nach!" Die Frau stand aufund ging an den Ofen, und siehe da, er war mit Brod gefüllt von dem allerfcinsten