Siebenhundert
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zweiun-sechzigfte Nacht.
Die gerettete Frau in Mekka.
(§iner der Großen erzählt: Während ich einst in dunkler Nacht den Kreis um die
Kaaba machte, hörte ich eine jammernde Stimme aus einem traurigen Herzen herauf-
steigen, welche rief: „O Allgütiger, mein Herz bleibt seinem Gelübde treu." Michrührte diese Stimme so sehr, daß ich mich ihr näherte, und siehe da! es war dieStimme einer Frau. Ich sagte ihr: „Friede sey mit dir, Mutter Gottes!" Sieantwortete: „Mit dir sey Friede und Gottes Barmherzigkeit und Segen." Ich beschworsie dann bei Gott, mir zu sagen: was das für ein Gelübde wäre, dem ihr Herz treubleiben wollte. Sie antwortete: „Hättest du mich nicht bei Gott beschworen, ich würdedir mein Gchcimniß nicht anvertraut haben. Doch sieh, was ich bei mir habe!" Ichsab sie genau an und fand ein Kind schlafend in ihren Armen liegen, und sie
erzählte dann:
„Ich verließ, dieses Kind unter meinem Herzen tragend, meine Hcimath, um hierherz» wallfahren. Ich hatte mich aber kaum cingeschifft, als uns der Wind ungünstigward; ein mächtiger Sturm erhob sich bald, die Meereswcllen tobten mit solchem