Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
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Siebciihundert und tinuildscchzigstc Nacht

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. Der Bruder des Khadi sagte:Ich will mein Verbrechen bekennen," und gestandsei» Unrecht gegen seine Gattin. Dann sagte die Mutter des geschlachtete» Kindes:Auch ich will meine Sünde bekennen," und erzählte, wie sic ungerechtcrweise eine Fraugeschlagen und forlgejagt hatte.Und ich," sägte endlich der Gauner,wellte einerFrau den Hals abschneiden, weil sie meiner Leidenschaft Widerstand leistete, undschlachtete statt ihrer ein Kind, das bei ihr lag: das ist mein Verbrechen." Als die! Frau des Khadi diese Geständnisse hörte, rief sie aus:O Gott, wie du siehst, habendie Sünder sich gedemüthigt, laß ihnen nun den Lohn des Gehorsams werden, du bistja mächtig über Alles." Gott erhörte ihr Gebet und heilte sie Alle. Sodann gab siesich zu erkennen, und der Khadi dankte Gott, daß er ihn wieder mit ihr vereint. SeinBruder aber, der Gauner und die Mutter des Kindes baten sie um Verzeihung; sieverzieh ihnen, und Alle blieben nun beisammen und lebten der Gottesverehrung, bis derTod sie trennte.

Schehersad hörte hier auf zu erzählen, da der Tag bereits anbrach; in derfolgenden Nacht aber begann sie mit nachstehender Geschichte: