Siebenhundert und stebenundsiinszigste Nacht.
Hand und führte mich in meine Wohnung." Ich nahm dann — so fuhr der DienerGottes fort — den einen Apfel aus ihrer Tasche, und er leuchtete in der dunkeln Nachtwie ein Stern, es war eine Frucht, wie man keine ähnliche auf dieser Welt sieht. Ichnahm ein Messer und zerschnitt ihn in so viele Theile, daß jeder meiner Gefährten imKloster ein Stück davon bekam, und wir haben nie einen feiner» Geschmack, noch einenedler» Geruch gefunden, als dieser Apfel hatte; wir dachten: das ist gewiß SatansWerk, der sie von ihrem Glauben abtrünnig machen will. Die Verwandten der Christinführten sie daun nach Hause, aber sie wollte weder Speise, noch Trank zu sich nehmen,bis in der fünften Nacht, da stand sie auf, ging auf das Grab des Jünglings, warfsich dort hin und starb, ohne daß ihre Leute etwas davon wußten."
Schebersad erzäblte mit des Priors Worten in der nächsten Nacht weiter: