Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
88
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FH Siebenhundert und funfundfunfzrgste Nacht.

Der trauernde Schullehrer.

Man erzählt ferner von einem Mann aus Baßra Folgendes: Ich ging einst soerzählt er selbst vor einem Schullehrer vorbei, der so hübsch aussah und so zierlich

gekleidet war, daß ich bei ihm stehen blieb. Er stand vor mir auf, hieß mich sitzen, und

ich unterhielt mich mit ihm über den Koran, über Sprache, Poesie und Grammatik;ich fand ihn in Allem sehr bewandert, und er gefiel mir so gut, daß ich ihn sehr oft

besuchte und mich zu ihm setzte. Eines Tages aber, als ich ihn wieder wie gewöhnlich

besuchen wollte, fand ich seine Schule geschloffen; die Nachbarn, die ich nach ihm fragte,sagten mir, es sey ihm Jemand gestorben.. Da hielt ich es für meine Pflicht, ihm einenTrostbesuch zu machen. Ich ging also in sein Haus, klopfte an der Thüre, eine Sklavinkam mir entgegen und fragte mich, was ich wollte?Ich will deinen Herrn sprechen."Mein Herr ist in Trauer."Sage ihm: dein Freund N. N. will dich trösten."Sie ging und meldete mich, und er erlaubte mir, ibn zu besuchen.

In der nächsten Nacht erzählte Schehersad mit dieses Mannes eigenen Wortenweiter: