Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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8 Siebenhundert

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fünfzigste Nacht.

^ Der Eseltreiber und der Dieb.

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! Ern leichtsinniger Eseltreiber ging einst auf der Straße und batte den Zaum seinesEsels in der Hand, den er daran nachschlcppte. Zwei Diebe bemerkten dies und Einer^ sagte zum Andern:Ich will diesem Manne seinen Esel entwenden."Wie kannst! du dies?" fragte der Andere.Folge mir nur," erwiderte Jener und ging auf den! Esel zu, nahm ihm den Zaum ab, gab den Esel seinem Freunde und legte den Zaumum seinen Kopf und ging dem Eigcnlhiimer des Esels so lange nach, bis sein Freund! mit dem Esel fort war. Sobald er den Esel in Sicherheit wußte, blieb er stehen; derEseltreiber zog am Zaume, aber der Dieb ging nicht weiter. Da drehte sich der Esel-treiber um, und als er den Zaum um den Kopf eines Menschen sah, fragte er ihn:Wer bist du?" Der Dieb antwortete:Ich bin dein Esel und habe dir eine wunderbareGeschichte zn erzählen. Wisse, ich hatte eine sehr fromme, alte Mutter; einst kam ich! betranken nach Hause, da sagte sie:Mein Sobn, es ist bald Zeit, daß du dich zu Gottbekehrest;" ich nahm meinen Stock und schlug sie damit; sie verfluchte mich, und Gottverwandelte mich in einen Esel, und als solcher diene ich dir die ganze Zeit her. Heute