Siebenhundert
UN-
sieben un-vierzigste Nacht.
Der Pilger sprach weiter zu Abu Hasan: Kommt später die Pilgerkaravane zurückund ich bin nicht dabei, so kannst du mich als gestorben betrachten und das Geld alsein Geschenk von mir behalten." — Ich sagte, so erzählt Abu Hasan: „Es sep so, mit ^Gottes Willen." Da zog der Fremde einen großen Gcldsack heraus, ich ließ mir von!meinem Diener die Wage bringen, und als der Pilger daS Geld gewogen hatte, übergaber es mir und ging fort.
Sobald der Pilger fort war, ließ ich meine Gläubiger kommen und bezahlte meineSchulden, denn ich dachte: Gott wird mir schon helfen, bis der Pilger von Mekkazurückkehrt. Aber am andern Tage kam auf einmal der Diener und meldete mir denPilger aus Chorasan, der einen Tag vorher bei mir war. Ich ließ ihn bitten, herein-zukommen, und als er bei mir war, sagte er: „Ich hatte beschlossen, nach Mekka zuwallfahren, nun erhielt ich aber Nachricht, daß mein Vater gestorben ist, so daß ichnach meiner Heimath zurückreisen muß; gib mir daher das Geld, das ich dir aufzubewahrengegeben, wieder." Da kam ich in die allergrößte Verlegenheit, in der sich je irgendEiner befand; ich wußte nicht, was ich antworten sollte: leugnete ich, das Geld empfangen
Tausend und eine Stacht. IV.
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