Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
56
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56 Siebenhundert und sechsundvierzigste Nacht.

Behalte dein Geld, Gott segne dich! Ich bin ein Abgesandter deines Herrn, hierherbeschiedcn, um dich zu versuchen." Der Israelit sagte:Gott sey gelobt und gepriesen!"und lebte dann mit seiner Familie in größtem Wohlstände bis zu seinem Tode.

Abu Hasan und der Chalif Mamun.

Man erzählt auch: Abu Hasan war einst in sehr großer Noth, er wurde vonBäckern, Gemüsehändlern und allen Handwerkern gedrängt und wußte sich gar nichtzu helfen. Da kam, als er über seine Armuth nachdenkend in seinem Hause saß, seinDiener herein und sagte ihm:Es steht ein Pilger vor der Thüre, der zu dir hereinzukommenwünscht." Abu Hasan ließ ihn hereinkommen. Der Pilger, ein Mann aus Chorasan,trat herein und grüßte Abu Hasan, der ihm seinen Gruß erwiderte. Dann fragte erihn:Bist du Abu Hasan?"Der bin ich, was begehrst du von mir?"Ichbin hier fremd und bin auf der Pilgerfahrt nach dem heiligen Hause Gottes; ich habezehntausend Drachmen bei mir, die ich nicht gern nachschleppen möchte, ich wünsche dahermein Geld dir aufzubewahren zu geben, bis ich von der Pilgerfahrt zurückkehre."

Der Tag unterbrach hier die Erzählung, welche in der nächsten Nacht vonSchehersad folgendermaßen fortgesetzt wurde: