Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
55
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Siebenhundert und sechsundvicrzigste Nacht.

siehe da, es war eine Perle darin, die nicht durchlöchert war. Am folgenden Morgenging der Israelit damit zu einem sachverständigen Freunde, um sie ihm zu zeigen.

Dieser fragte den Israeliten, woher er diese Perle habe. Er antwortete:Gott

hat sie mir beschert."Nun," sagte der Freund,sie ist tausend Drachmen werth,

die ich dir gern dafür geben will; doch geb lieber damit zu N. N., der reicher ist als

ich." Der Israelit ging damit zu dem ihm bezcichneten Manne und dieser sagte:Sie

ist sicbenzigtausend Drachmen werth, mehr nicht." Der Israelit ließ sich das Geldgebe» und rief zwei Lastträger, die es ihm bis zur Thüre seiner Wohnung trugen. Alser hier anlangte, kam ein Bettler und sagte:Gib mir auch etwas von dem Gelde,

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daö dir Gott beschert!" Der Israelit antwortete:Gestern war ich eben so arm, alsdu, nimm daher die Hälfte dieses Geldes." Nachdem nun der Israelit das Geld inzwei Theilc getheilt hatte und dem Bettler die eine Hälfte übergeben wollte, sagte dieser: