Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Siebenhundert

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sechsnndvierzigste Nacht.

Der fromme Israelit.

Ferner wird erzählt: Einst lebte ein frommer Mann unter den Söhnen Israels,der stets Gott anbetete und dessen Familie sich von ihrer Hände Arbeit ernährte. Erverlauste nämlich jeden Tag die gesponnene Baumwolle und kaufte dafür rohe ein undlebte so von dem Gewinne mit seiner Familie. Eines Tages, als er die Baumwolleverkaufte, traf er einen Freund, der in solcher Noth war, daß er ihm das eben gelösteGeld schenkte und zu seiner Familie ohne rohe Baumwolle und ohne Lebensmittel zurückkehrenmußte. Als er seiner Familie erzählte, daß er all sei» Geld einem unglücklichen Freundgeschenkt, fragten sie:Was fangen wir nun an?" Da nahm der Mann einen altenWasserkrug und eine alte Mütze, die er noch im Hause hatte, und ging damit ans denMarkt, aber Niemand wollte sie kaufen. Endlich ging ein Mann mit einem Fischevorüber und sagte ihm:Willst du mir deine ungangbare Waare für die meinige geben?"Der Israelit willigte ein, gab ihm den Wasserkrug und die Mütze und ging mit demFische zu seiner Frau und sagte:Brate diesen Fisch, daß wir doch einstweilen nichthungern, bis uns Gott das Weitere beschert." Da spaltete die Frau den Fisch, und