Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
43
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Kiebcichundert und zwriimdvirrzigste Nacht.

Saal, wo ein Man» von sehr ehrwürdigem Aussehen saß, der gleich einem Biziervon vielen Dienern und Sklaven umgeben war. Der Man» stand vor seinen

Gästen auf und hieß sie willkommen. Der Arme aber trat erschrocken zurück, alü er

diese vielen Diener und andere Pracht und Herrlichkeit sah, und setzte sich aus Furchtin einen Winkel, wo ihn Niemand sehen konnte. Als er so da saß, kam ein Dienermit vier Jagdhunden, die mit kostbarem Seidenstoffe bedeckt waren und goldene Ketten

mit silbernen Schellen am Halse hatten, und band jeden derselben in einer Ecke an.

Dann ging er weg und kam nach einer Weile wieder mit goldenen Schüssel», voll vonden herrlichsten Speisen, stellte jedem Hunde eine solche Schüssel vor und entfernte sichwieder. Der Arme war so sehr vom Hunger geplagt, daß er mit Lüsternheit nach denSpeisen der Hunde sah, und gern hätte er mit einem derselben gegessen, wenn er sichnicht gefürchtet hätte. Einer dieser Hunde bemerkte dies durch eine göttliche Eingebung,entfernte sich von seiner Schüssel und winkte dem Armen zu, er möchte sich nähern. DerArme trat herbei und, bis er satt war, dann wollte er wieder gehe»; aber derHund gab ihm durch Zeichen zu verstehen, er möge die Schüssel mit Allem, was darinist, nehmen, ja, er gab sie ihm sogar selbst in die Hand. Der Arme nahm sie, gingdamit fort und Niemand folgte ihm.

Schehersad verschob die Fortsetzung dieser Erzählung bis zur nächste» Nacht, inwelcher sie folgendermaßen begann:

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