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Siebenhundert und dreiundvierzigste Nacht.
Der Arme reiste da»» i» eine andere Stadt/ verkaufte die goldene Schüssel, kaufteWaare» dafür und kehrte damit in seine Heimaih zurück, verkaufte sie wieder, bezahlteseine Schulden und hatte nun so viel Glück, daß er bald ein sebr reicher Mann wurde.Da dachte er: Ich muß doch noch einmal in jene Stadt reisen, aus der ich die goldeneSchüssel genommen, und dem Eigenthümer derselben ein schönes Geschenk machen für dieFreigebigkeit, die er einen seiner Hunde gegen mich ausüben ließ, und ihm auch denWerth der Schüssel wieder ersetzen. Er machte sich bald auf die Reise nach jener Stadt;als er aber das HauS suchte, in welchem er die Schüssel gefunden, sah er an dessenStelle einen Steinhaufen, auf dem Raben krächzten, daß Einem das Herz bebte. Erließ sich betrübt nieder und dachte nach über den Wechsel der Zeit und des Geschicks.Als er umherblickte, sah er einen armen Mann in einem Zustande, der Felsen Erbarmencinflößle; er fragte ihn: „Wie ist das Schicksal gegen den Eigenthümer dieses Hausesverfahren? Wo ist das schöne Gebäude hingekommen, von dem nur noch einige Ruinenübrig sind?" Der Arme antwortete, aus einem betrübten Herzen seufzend: „Ein Jederbeherzige, was der Gesandte Gottes gesagt: Gott hat das Recht, Jeden, den er erhoben,auch wieder zu erniedrigen. Frage nicht, warum und wie so; denn wer kann über die