Siebenhundert und einundvierzigste Nacht. Zg
den doppelten Preis." Ich glaubte, es scy nur Scherz, aber ein Diener brachte dasGold herbei und legte es in meinen Korb. So hat mich Gott, gepriesen sey sein Name!durch Djafar reich gemacht, und wenn ich dir jedes Jahr tausend Dinare gebe, so istdies nur eine geringe Vergeltung für seine Wohlthaten gegen mich."
Der wunderbare Reisesack.
Man erzählt ferner: Als der Chalif Harun Slrraschid eines Nachts sehr übel ^gelaunt und mißmuthig war, ließ er seinen Vizier Djasar rufen und sagte ihm: „Ichbin sehr verstimmt und fühle meine Brust so beengt, suche doch auf irgend eine Weisemir Zerstreuung zu verschaffen." Djafar sagte: „O Fürst der Gläubigen! ich habe einenFreund, der Ali der Perser heißt, der weiß sehr viele Mährchen und Geschichten." —„So hole ihn gleich her," sagte der Chalif. Djafar schickte sogleich Jemanden, umAli zu rufen. Er kam bald und grüßte den Chalifen. Dieser hieß ihn sitzen undsagte ihm: „Meine Brust ist diesen Abend so beklommen, daß ich dich rufen ließ, weilich hörte, du wissest so viele Mährchen und Anekdoten; erzähle mir nun etwas, dasmeinen Gram und meine düstern Gedanken verscheuche."
In der nächsten Nacht erzählte Schehersad mit folgenden Worten weiter: