t ! -
^-K
8
^' 'S
X>«8)
Siebenhundert
zweiundvierzigste Nacht.
Äli erwiderte: „Was wünschest du, 0 Fürst der Gläubigen, zu hören, um dichaufzuheitern? Soll ich etwas erzählen, was ich mit meinen eigenen Augen gesehen,oder etwas, das ich mit meinen Ohren gehört?" Der Chalif antwortete: „Erzähle miretwas, das du selbst gesehen." Da begann Ali:
Wisse, 0 Fürst der Gläubigen! ich reiste einst mit einem Jungen von Bagdad,
meiner Vaterstadt, weg und hatte einen sehr hübschen Reisesack bei mir. Während
ich kaufte und verkaufte, kam ein wilder Kurde auf mich zu, nahm mir meinen Reisesackweg und sagte: „Dieser Sack mit Allem, was darin ist, gehört mir." Ich war ganzaußer mir und rief alle umstehenden Leute zu Hülfe. Die Leute sagten: „Geht miteinander zum Khadi." Wir gingen zum Khadi und sagten ihm: „Wir haben eineStreitsache." — „Wer ist der Kläger?" fragte der Khadi. Der Kurde näherte sich ihm
und sagte: „Gott stärke unfern Herrn, den Khadi! Ich habe diesen Sack mit Allem,
was darin ist, verloren und eben wieder in der Hand dieses Mannes gefunden." —„Wann hast du ihn verloren?" fragte ihn der Khadi. Der Kurde antwortete: „Erstgestern." — „Wenn du den Sack kennst," versetzte der Khadi, „so sage mir, was darinist." Der Kurde antwortete: „Im Sacke sind zwei silberne Spiegelchen, Kohl für das