Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Siebenhundert und einundvierzigste Nacht.

Der Pilger sprach weiter:Ich folgte der Sklavin bis zur Thür ihres Hauses,bat um Erlaubniß, hiueiuzutreten, und küßte die Erde vor der Dame. Sie hieß michwieder sitzen, ließ Speisen und Wein bringen, und ich brachte wieder diese Nacht wiedie vorhergehende bei ihr zu. Des Morgens schenkte sie mir wieder ein Tuch, inwelches fünfzig Goldstücke eingebunden waren, mit denen ich wieder in meine Wohnungging, wo ich sie begrub. So ging es acht Tage lang, ich wurde jeden Nachmittaggeholt und blieb bis Morgens bei meiner Dame. Aber am achten Tage, als ich beiihr war, kam auf einmal eine Sklavin herbeigelaufen, die mich schnell in ein Neben-zimmer hineinsticß. Dieses Zimmcrchen hatte ein Fenster, das ans die Straße ging;ich hörte Geräusch von Dienern und Pfcrdetritten, und ich sah vom Fensterchen auseinen jungen Mann wie der Vollmond, von vielen Mameluken begleitet, der vor derHausthür abstieg, dann in den Saal trat, vor der Dame sich verbeugte und ihreHand küßte. Sie schwieg lange, und es kostete ihm viele. Mühe und Demüthigung,bis sie sich mit ihm versöhnte und eiuwilligte, die Nacht bei ihm zuzubringcn.

Des Morgens, als er wieder mit seinen Leuten ausgeritten war, kam die Damezu mir und fragte mich:Hast du gesehen?" Ich antwortete:Ja wohl." Nun sagtesie:Dieser Mann ist mein Gatte; ich will dir erzählen, was zwischen uns vorgefallen.Eines Tages waren wir beisammen im Garten neben unserm Hause. Auf einmal stand