Siebenhundert und vierzigste Nacht. ZH !
Auf ihren Wink entfernten sich dann die Sklavinnen; sie umarmte mich und drücktemich an ihren Busen, und ich sog den feinsten Moschusduft aus ihren Lippen undglaubte nicht anders, als entweder ich scp im Paradiese, oder ich träume. >
„Des Morgens fragte sie mich nach meiner Wohnung, gab mir ein goldgesticktes !Taschentuch, in welches Etwas eingebunden war, und sagte mir: „Geh damit in's !Bad." Ich ging freudig fort und dachte: Ist Geld in diesem Tuche, so kann ich dafür!zu Mittag essen; doch ging ich so ungern von ihr fort, als hätte ich das Paradiesverlassen müsse», und begab mich in meine Wohnung, öffnete das Tuch, welches sie mirgeschenkt hatte, und fand fünfzig Goldstücke darin, die ich sogleich begrub. Nach Mittag,als ich in Gedanken vertieft vor meiner Thüre saß; kam auf einmal eine Sklavin zumir und sagte: „Meine Gebieterin verlangt nach dir."
Schehersad unterbrach hier die Erzählung; in der folgenden Nacht aber fuhr sicalso fort: