Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
34
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Siebenhundert und vierzigste Nacht.

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Roseuwasser und führten mich wieder in einen herrlich verzierten und mit Divanenbelegten Saal. Hier saß eine Dame, von vielen Sklavinnen umgeben, die, sobald ichin den Saal trat, vor mir aufstand und mich hieß, neben ihr Platz zu nehmen. Kaumhatte ich mich gesetzt, als die Sklavinnen auf ihren Befehl die verschiedenartigsten,schmackhaftesten Speisen auftrugen, dergleichen ich in meinem Leben nicht gekostet hatteund deren Namen ich nicht einmal kannte. Nachdem ich mich satt gegessen hatte, wurdendie Schüsseln weggetragen, und man brachte mir Wasser, um meine Hände zu waschen.Die Dame ließ dann allerlei Nachtisch bringen und hieß mich davon essen. Als auchdies geschehen war, befahl sie einigen Sklavinnen, Wein und Trinkgefäße herbeizuschaffen,sowie auch allerlei feines Räucherwerk. Ein Mädchen wie der Mond schenkte uns ein,und ich und die Dame wir tranken so lange beim Klange des Saitenspiels, bis wirberauscht waren. Dies Alles geschah, o Emir, und ich glaubte immer nur zu träumen.