Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
25
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Siebenhundert und stebenunddrcißigste Nacht.

schilderte. Der König schrieb dies seiner Mutter und befahl ihr, die von ihr empfohleneFrau aus dem Harem zu verstoßen. Die Frau wanderte nun, über ihr Unglück weinend,mit ihrem Kinde am Halse, in der Wüste umher, bis sie an einen Bach gelangte; dakniete sie nieder, um ihren Durst zu löschen, und ließ das Kind in den Bach fallen.Sie weinte darüber sehr heftig, als zwei Männer vorüberkamen und sie fragten, warumsic so weine.Mein Kind," schrie die Arme,ist in's Wasser gefallen, vielleicht könntihr es noch retten!" Die Männer beteten zu Gott und zogen das Kind unverletzt ausdem Wasser. Sie fragten dann die Frau:Wünschest du auch deine beiden Händewieder zu haben?" Auf ihre bejahende Antwort beteten die Männer wieder, und, sicheda! ihre beiden Hände wuchsen wieder hervor noch schöner, als sie waren. Dannsagten sie ihr:Weißt du, wer wir sind?"Das weiß nur Gott."Wisse denn,wir sind die zwei Laib Brod, die du dem Bettler gegeben und durch welche du deinebeiden Hände verloren; danke nun Gott, der dir deine beiden Hände wicdcrgegcbcnund dein Kind." Sie dankte und pries Gott und setzte ihren Weg getröstet fort.

Der Tag dämmerte bereits, als Schehersad diese Erzählung beendigte; sic beganndeßhalb erst in der nächsten Nacht mit folgender Geschichte:

Tausend und eine Nacht. IV.