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4 (1841)
Entstehung
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Siebenhundert

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Vierun - dreißigste Ra ch t.

Die Schildkröte näherte sich des Abends dem Rebhnhne, als es heimkehrte, wünschteihm guten Abend, küßie die Erde vor ihm und sagte:Gott hat dir unsre Liebe in

vollem Maße geschenkt und uns eben so mit der deinigen gesegnet. Doch der Liebendefindet nur Ruhe in der Nähe seiner Geliebten, jede Trennung aber bringt ihm herbenSchmerz; wir können aus Wohlgefallen an dir dich gar nicht genug sehen und in deinerAbwesenheit gar keine Freude genießen, und doch sind wir so wenig beisammen: daskränkt uns sehr; auch du mußt sehr leiden, wenn deine Liebe der unsrigen gleich ist."Das Rebhuhn sagte:Mir ist nur wohl, wenn ich bei euch bin, doch was soll ich mit

meinen zwei Flügeln anfangen, die mich immer von euch treiben?"

Die Schildkröte antwortete:Wenn dir deine Flügel alle Ruhe und alles Vergnügenrauben und dich dazu noch der Gefahr aussetzen, von einem deiner Feinde unter den

Vögeln auf dem Fluge ergriffen zu werden, so lege sie ab, bleibe bei uns und lasse dir

es wohl seyn in unserm Uebcrfluffe."Wie kann ich das?" fragte das Rebhuhn.Da sagte die Schildkröte:Neiße eine Feder nach der andern mit deinem Schnabel aus,bis keine einzige mehr übrig bleibt." Das Rebhuhn verlor keinen Augenblick, diesen