Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Siebenhundert und -reinnddreißigste Nacht.

Die Geliebte des Königs sprach dann weiter:Dies erzählte ich dir, o König,damit du dich ja nicht weich finden lassest, und diese Menschen ihren Zweck erreichen;der Tod ist ihnen viel näher, als daß sie dir ein Uebel zuzufügen im Stande wären."Der König horchte auf diese Rede und gab ihr seinen Beifall. Am folgenden Morgenkamen alle Bewohner der Residenz bewaffnet vor das Thor des Schlosses und fordertenden Pförtner auf, zu öffnen. Als dieser sich weigerte, holten sie Feuer herbei, um dasThor zu verbrennen. Der Pförtner berichtete dem König, was sich zugetragen, undfragte ihn, was er thun solle. Als sich der König in so großer Gefahr sah, ließer seine Geliebte rufen und sagte ihr:Hat mir nicht Schimas die Wahrheitprophezeit? Nun hat sich das Volk zusammengerottet, und man will mich umbringen."Die Geliebte erwiderte:Fürchte nichts, o König, Gott wird dir beistehen, laßnur deine Viziere und die Gelehrten und Häupter des Volks und der Truppenumbringen, du hast dann von den Uebrigen nichts mehr zu befürchten, Niemandwird sich mehr deinem Willen widersetzen, noch deine Ruhe stören." Der König sagteihr:Du hast Recht," ließ sich schnell seinen Turban geben und schickte nach Schimas.Als er kam, sagte er ihm:Du weißt, daß ich dich liebe, denn du bist mein Bruder