Siebenhundert und ziveiunddreißrgste Mcht.
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nahm er eine Löwenhaut, stopfte sie mit Stroh aus und stellte sie auf einen Hügel, sodaß der Hirt sie sehen konnte. Er ging dann zum Hirten und sagte ihm: „Ein Löwefordert sein Nachtessen von dir." — „Wo ist ein Löwe?" fragte der Hirt. „Dort aufdem Hügel," antwortete der Dieb. Der Hirt blickte hin und sah das ausgestopfte Fell,das er für einen Löwen hielt, und fürchtete sich so sehr, daß er dem Diebe sagte:„Nimm von meiner Heerde, was du willst." Der Dieb nahm, was ihm beliebte, unddachte bei sich: nun bin ich meiner Beute gewiß, und so oft er nach Schafen gelüstete,holte er die Löwenhaut und erschreckte den Hirten damit, bis er ihm nach und nach alleseine Schafe abgelockt hatte.
Hier unterbrach Schehersad ihre Erzählung. In der nächsten Nacht begann sie,wie folgt: