-Zweihundert und achtnndzwanzigstr Nacht.
/
und Busen mit Perlen und Ketten geschmückt/ bemächtigte sich die Liebe auf die lebhafteste >Weise seines Herzens/ und er konnte sich nicht enthalten auszurufcn: „Welche Schönheit! iwelche Reize! Mein Herz! meine Seele!" lind indem er dies sagte, neigte er sich zu ^ihr hin, küßte sie auf Stirn und Wangen und sog an ihren Lippen mit immer steigender ^Leidenschaftlichkeit und so wenig Vorsicht, daß sie aufgewacht sepn würde, wenn sic nicht !durch Dahnesch's Bezauberung fester geschlafen hätte, als gewöhnlich. ^
Als er sah, daß sie sich nicht rührte, faßte er sie an der Schulter und schüttelte sie jsanft, während er zu sprechen fortfuhr: „Mein Herz! meine Seele! erwache doch, ich ^bin der Prinz Kamr cssaman. Wer du auch sepn magst, reizendes Mädchen, ich !bin deiner Liebe nicht unwürdig."
Tausend und eine Nacht. i
10S